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Zur Geschichte der Pressefotografie

07.07.2017, Die Ausstellung „Die Erfindung der Pressefotografie. Aus der Sammlung Ullstein 1894–1945“, die das Deutsche Historische Museum in Berlin noch bis zum 31. Oktober 2017 präsentiert, rückt einen historischen Wendepunkt in der Entwicklung der deutschen Presselandschaft in den Fokus.

Am Beispiel der „Berliner Illustrirten Zeitung“ (BIZ) stellt die Ausstellung die fotografischen Bilderwelten der wichtigsten illustrierten Zeitschrift des Ullstein Verlags vor. Die von 1894 bis 1945 im Ullstein‐Verlag erscheinende BIZ war mit einer zeitweiligen Auflage von fast zwei Millionen Exemplaren die erfolgreichste deutsche Publikumszeitschrift. Sie steht stellvertretend für die Geburt des neuen Mediums der Illustrierten, die ihren Publikumserfolg zunehmend über Bilder erzielte, Sehgewohnheiten prägte und visuelle Sehnsüchte der Leser bediente.

Die analoge Fotografie steht im Zentrum der Ausstellung: 340 Originalabzüge namhafter Fotografen wie Georg und Otto Haeckel, Martin Munkacsi, Felix H. Man, Erich Salomon, Yva, Max Ehlert oder Rosemarie Clausen aus dem Bestand von Ullstein Bild ermöglichen Einblicke sowohl in die Geschichte der Fotografie und der Presse, als auch in die Zeitgeschichte mehrerer Epochen. Ausgewählte Hefte der BIZ ergänzen die Präsentation und zeigen die Fotografien im Kontext ihrer Veröffentlichung.

Weitere Informationen unter: Deutsches Historisches Museum

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    Brown Brothers, Arbeiter beim Bau des Woolworth-Gebäudes in New York, 1912
    © ullstein bild

  • Reg351

    Eric Borchert, Grenadiere in einer Bunkerstellung vor Tobruk (Libyen), 1941
    © ullstein bild

  • Reg112_ullstein_high_01039880

    Martin Munkacsi, Paar im Kajak, 1929
    © ullstein bild